|
Das Erziehungskonzept unserer Schule Grundlage für das Erziehungskonzept bildet neben der
Krankenhausschulordnung und dem Bayerischen Erziehungs- und
Unterrichtsgesetz auch das Positionspapier des VDS aus dem Referat
„Pädagogik bei Krankheit“. Da Schüler und Schülerinnen, die in der
Schule für Kranke unterrichtet werden, nicht nur aus allen Schularten
und Jahrgangsstufen kommen sondern zum großen Teil durch längere, sehr
oft psychische Erkrankungen an einen Klinikaufenthalt gebunden sind,
ist ein einheitliches, für den gesamten Personenkreis zutreffendes
Erziehungskonzept weder denk- noch umsetzbar. Ausgehend von den
verschiedenen Diagnostiken müssen je nach Klinik unterschiedliche
Schwerpunkte gesetzt werden, wobei immer der Einzelfall zu
berücksichtigen ist.
Über
allem stehen jedoch allgemein verbindliche Erziehungsziele, die auf die
Schülerinnen und Schüler in allen klinischen Einrichtungen der Schule
für Kranke Region Main-Rhön zutreffen, wie
z. B. partnerschaftliches,
verantwortliches, rücksichtsvolles und tolerantes Verhalten, Achtung
vor der Würde jedes Menschen, Wahrhaftigkeit, Kritikfähigkeit,
Pflichtbewusstsein, Einhalten von Regeln, aber auch Sekundärtugenden
wie Pünktlichkeit, Höflichkeit, Anstrengungsbereitschaft.
Erziehungskonzept in der Klinik für Kinder- und
Jugendpsychiatrie und –psychotherapie in Schweinfurt
In einer Klinik wie der Kinder- und Jugendpsychiatrie
in Schweinfurt, in der verhaltenstherapeutisch orientiert gearbeitet wird,
empfiehlt es sich auch für die mit ihr eng kooperierende Schule, das
entsprechende Konzept mit zu tragen.
Hier handelt es sich um das Triple P Konzept, für dessen Anwendung
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schule und Klinik gemeinsam geschult wurden, um ein einheitliches
Vorgehen zu garantieren.
Das Triple P ( Positive Parenting Program ) ist ein
wissenschaftlich fundiertes, präventives Erziehungsprogramm. Es will vor allem
das Selbstwertgefühl, die sozialen Kompetenzen der Kinder und ihre Fähigkeit,
Gefühle auszudrücken, fördern. Beratungs-, Trainings- und
Unterstützungsangebote helfen vor allem auch Eltern, nach dem Klinikaufenthalt
nahtlos an die erlernten Fähigkeiten ihrer Kinder anzuknüpfen. Klare
Anweisungen und deutliche Konsequenzen im Falle der Nichteinhaltung, verbunden
mit Belohnungs- und Verstärkersystemen werden dabei ergänzt von den in Schule und Klinik geltenden Regeln,
die in ihrer Aussage alles
beinhalten, was für ein gedeihliches und partnerschaftliches Miteinander
unabdingbar ist:
- Wir gehen freundlich miteinander um.
- Wir halten Ordnung.
- Wir holen uns Hilfe, wenn wir Hilfe brauchen.
 |
 |
 |
 |
| Erziehungskonzept (doc, 78 KB) |
| Hinweis: Wenn Sie die Datei nicht anzeigen, sondern auf Ihrem Rechner speichern wollen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen "Ziel speichern unter...". |
 |
|